Unsere Kunsthandlung wurde 1824 von Christian Schneider und seinem Sohn Johann Peter Schneider zunächst als Rahmenmacherei gegründet. Neben Stilrahmen, Spiegeln und Galionsfiguren, die vorwiegend für den Nahen Osten geliefert wurden, entwickelte sich das Geschäft mit dem Eintritt von Gottfried Andreas 1882 zu einer Kunsthandlung.
1884 kaufte Gottfried Andreas die Firma von der Tochter Johann Peter Schneiders. Es entstand eine ausgeprägte Ausstellungstätigkeit zu Künstlern der Region, die Frankfurter und Kronberger Region bildete einen Schwerpunkt; daneben wurden aber auch Münchner Maler, wie Carl Spitzweg, Wilhelm Leibl und Heinrich von Zügel ausgestellt. Den Berlinern, vor allem Max Liebermann, wurde schon 1895 eine Einzelausstellung gewidmet. Auch die Düsseldorfer und Schweizer Künstler, wie Arnold Böcklin, Giovanni Segantini und Alexander Calame wurden vermittelt. Bei den Franzosen galt das Interesse der Firma hauptsächlich Paul Guigou und Gustave Courbet.
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Die Nachkriegszeit wurde geprägt durch die Tätigkeit der dritten Generation der Familie Kurt Andreas. Schwerpunkte waren das ausgehende achtzehnte Jahrhundert des Goethe-Kreises, Deutsche Romantik, die Malerei der jeweiligen deutschen Regionen sowie der französische und deutsche Impressionismus.
Einzelausstellungen zu Hans Thoma, Anton Burger, Otto Scholderer, Carl Morgenstern und Louis Eysen sowie thematische Ausstellungen zur Frankfurter Stadtgeschichte und die Herausgabe des Werkverzeichnisses der Zeichnungen Louis Eysens gehören zu unserem Programm.

