Hans Thoma

Hans Thoma (* 2. Oktober 1839 in Oberlehen, Bernau im Schwarzwald, heute Landkreis Waldshut; † 7. November 1924 in Karlsruhe) besuchte die Malklasse von Schirmer an der Karlsruher Kunstschule. Entscheidend wurde eine Parisreise im Jahr 1868, die er gemeinsam mit Otto Scholderer unternahm und auf Gustave Courbet traf. Thoma nutzte die Gelegenheit zum Studium der Schule von Barbizon und einiger Impressionisten. Er gehörte seit 1870 zum Leibl-Kreis, ehe er sich in Frankfurt am Main niederließ (1877) und später die Lehrtätigkeit an der Karlsruher Kunstschule aufnahm.

Deutsch

Hans Thoma, Lauterbrunnental

  • Hans Thoma: Lauterbrunnental

    Hans Thoma

    Hans Thoma

    „Lauterbrunnental"
    Öl auf Leinwand, 159,5 x 135,5 cm
    unten links: HTh 1904


    1904 unternahm Hans Thoma während seiner Lehrtätigkeit an der Karlsruher Kunstakademie auf Einladung des Großherzogs Friedrich I. und seiner Gemahlin Luise eine gemeinsame Reise in die Schweiz. Auf den Anregungen, die er von dort mitbrachte, fußt das Motiv des weiträumig gefassten Blicks in das Lauterbrunnental im Berner Oberland. Die Malweise ist abstrakter und stärker auf Linien bedacht als von früheren Landschaftsbildern Thomas bekannt, in denen er die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe anstrebte. Hier werden Tendenzen und Einwirkungen der Moderne spürbar. Das Bild ist aufgrund seiner Bedeutung im Spätwerk des Künstlers mehrfach in Literatur und Ausstellungs-Katalogen besprochen.

Hans Thoma, Lauterbrunnental

  • Hans Thoma

    „Lauterbrunnental"
    Öl auf Leinwand, 159,5 x 135,5 cm
    unten links: HTh 1904

    1904 unternahm Hans Thoma während seiner Lehrtätigkeit an der Karlsruher Kunstakademie auf Einladung des Großherzogs Friedrich I. und seiner Gemahlin Luise eine gemeinsame Reise in die Schweiz. Auf den Anregungen, die er von dort mitbrachte, fußt das Motiv des weiträumig gefassten Blicks in das Lauterbrunnental im Berner Oberland. Die Malweise ist abstrakter und stärker auf Linien bedacht als von früheren Landschaftsbildern Thomas bekannt, in denen er die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe anstrebte. Hier werden Tendenzen und Einwirkungen der Moderne spürbar. Das Bild ist aufgrund seiner Bedeutung im Spätwerk des Künstlers mehrfach in Literatur und Ausstellungs-Katalogen besprochen.

    Hans Thoma: Lauterbrunnental

    Hans Thoma

    Hans Thoma

    „Lauterbrunnental"
    Öl auf Leinwand, 159,5 x 135,5 cm
    unten links: HTh 1904


    1904 unternahm Hans Thoma während seiner Lehrtätigkeit an der Karlsruher Kunstakademie auf Einladung des Großherzogs Friedrich I. und seiner Gemahlin Luise eine gemeinsame Reise in die Schweiz. Auf den Anregungen, die er von dort mitbrachte, fußt das Motiv des weiträumig gefassten Blicks in das Lauterbrunnental im Berner Oberland. Die Malweise ist abstrakter und stärker auf Linien bedacht als von früheren Landschaftsbildern Thomas bekannt, in denen er die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe anstrebte. Hier werden Tendenzen und Einwirkungen der Moderne spürbar. Das Bild ist aufgrund seiner Bedeutung im Spätwerk des Künstlers mehrfach in Literatur und Ausstellungs-Katalogen besprochen.