Theo Garve

Theo Garve (*21. November 1902 in Offenbach/Main - † 20. Mai 1987 in Hamburg) repräsentiert die jüngere Kunst in Frankfurt. Als Meisterschüler von Max Beckmann, in dessen Atelier er 1926 eintritt, erfährt der junge Künstler Wertschätzung und beteiligt sich an Ausstellungen und größeren Aufträgen. 1933 wird Beckmann die Lehrerlaubnis entzogen, auch Garve erlebt die Härte der rigorosen und zerstörerischen Kunstpolitik des NS-Regimes. Er schließt sich der couragierten Hanna Bekker vom Rath (1893-1983) an, deren Blaues Haus in Hofheim Zuflucht und diskrete Ausstellungsmöglichkeiten für verfemte Künstler bot. Garve entwickelte einen großflächigen Malstil, der auf fest gefügte Formen und starke Farben zielte. Nach dem Krieg, der den Verlust seines Ateliers in der Frankfurter Innenstadt zusammen mit vielen Werken bedeutete, wird Theo Garve mit dem Wiederaufbau der Städelschule betraut. 1956 übernimmt er die Leitung der Zeichenklasse an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste.

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Garve groß Sylt

  • Theo Garve: Reetgedecktes Haus in Keitum, Sylt

    Theo Garve

    Theo Garve

    „Reetgedecktes Haus in Keitum, Sylt“
    Öl auf Leinwand
    51 x 66 cm
    signiert unten rechts: Garve 48 Keitum


Garve mobil Sylt

  • Theo Garve

    „Reetgedecktes Haus in Keitum, Sylt“
    Öl auf Leinwand
    51 x 66 cm
    signiert unten rechts: Garve 48 Keitum